Mobilität braucht Sicherheit
 
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Unter der Projektleitung von BMW hat sich ein Forschungs-Konsortium aus Herstellern, ADAC, Polizei, Innenministerium Bayern und Allianz Zentrum für Technik zusammengefunden, um die Möglichkeiten des digitalen Rundfunks für die Sicherheit im Straßenverkehr weiter nutzbar zu machen.
Mittels einer für den Autofahrer in der aktuellen Fahrsituation relevanten (lokalen) Gefahrenwarnung erhöht sich die subjektive Relevanz der im herkömmlichen Verkehrsfunk meist unspezifisch für alle Autofahrer abgegebenen Hinweise. Ermöglicht wird dies einerseits durch GPS und andererseits durch eine verfeinerte und beschleunigte Gefahrenlokalisation.
So werden in diesem bayerischen Modellversuch beispielsweise alle Warnanhänger der sog. Wanderbaustellen auf Bundesautobahnen mit Mobilfunk und GPS ausgestattet und ermöglichen so ihre Positionsverfolgung. Denn vor allem Autobahnbaustellen sind bis heute ein ausgewiesener Unfallbrennpunkt. Fährt der mit DIWA ausgestattete Fahrer auf ein Ereignis zu, wird er hiervor optisch (Display) und akustisch mit Entfernungsangabe gewarnt. Bislang ist es technisch möglich, dem Fahrer vor allem außerorts rechtzeitig solche Warnungen anzubieten.
Leistungen des AZT
Das AZT unterstützt DIWA mit theoretischen und praktischen Betrachtungen zu Wirksamkeit und Nutzen des geplanten Informationssystems. So werden vor allem Unfallakten mit Blick auf die DIWA-Charakteristika ausgewertet (z.B. Auffahrunfälle außerorts). Ein erster Zwischenstand zeigt bereits, dass in Relation zu allen der Allianz gemeldeten Unfällen mit Personenschäden (außerorts) ein nicht zu vernachlässigender Anteil durch DIWA adressierbar – wenn nicht vermeidbar – gewesen wäre.
Es sind in erster Linie das Übersehen des Stauendes und veränderte Witterungsbedingungen (z.B. Glatteis, Nebel), die zu Außerortsunfällen führten. Seitens des Projektleiters steht Herr Obert (BMW) als Ansprechpartner zur Verfügung. Das Projekt wird bis Anfang 2008 laufen. Erste Ergebnisse werden im Herbst 2007 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Weitere Informationen bei:
georg.obert@bmw.de
Ansprechpartner beim Allianz Zentrum für Technik (AZT)
joerg.kubitzki@allianz.de
Aktuelle Pressberichte
Eine Auswertung des Modellversuchs "Diwa" (Direkte Information und Warnung für Autofahrer) hat ergeben, dass jeder hundertste Unfall auf der Autobahn und jeder achte außerorts vermieden werden könnte, wenn Autofahrer rechtzeitig vor Baustellen, Hindernissen oder Personen gewarnt würden. Das Allianz Zentrum für Technik, das bayerische Innenministerium und der ADAC haben unter der Leitung von BMW drei Jahre lang die Übertragungswege für eine präzise Verkehrswarnung untersucht. Bei Wanderbaustellen kommt es auf der Autobahn jährlich etwa 1.600 Mal zu Unfällen mit Toten und Verletzten.
Quelle: FAZ 22./S T6
 
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Pressemeldung: Forschung für mehr Sicherheit - Erste Forschungsergebnisse
DIWA (Direkte Information und Warnung für den Autofahrer) trägt zur Unfallprävention sowie Minderung von Unfallfolgen bei.
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