
Indien: Gebündelte Windkraftanlage in Maharashtra
Das Projekt umfasst die Installation von acht Windkraftturbinen mit einer Einzelkapazität von 1.25 MW und damit einer Gesamtleistung von 10 MW. Das Projekt wird über einen Zeitraum von 10 Jahren voraussichtlich Emissionsreduzierungen in Höhe von 145,328 t CO2e generieren.
Kurzbeschreibung
- Projekttyp: Erneuerbare Energien, Windkraft
- Zertifikatetyp: VER-Projekt
- Qualitätsstandard: Das Projekt wird in Übereinstimmung mit den Gold Standard Kriterien zertifiziert.

Projekthintergrund
Das Projekt umfasst die Installation von acht Windkraftturbinen mit einer Einzelkapazität von 1.25 MW an zwei verschiedenen Standorten im Bezirk Dhule des Bundesstaates Maharashtra. Die kombinierte Gesamt-leistung beider Anlagen beträgt 10 MW. Obwohl Indien in letzter Zeit einen erheblichen Zuwachs an Windkraftanlagen verzeichnen konnte, werden vor allem ländliche Gebiete immer noch vornehmend mit aus der Verbrennung fossiler Energieträger gewonnenem Strom versorgt.
Die Technologie ist nach wie vor vergleichsweise neu und die langfristi-ge wirtschaftliche Machbarkeit bleibt das entscheidende Kriterium für oder gegen die Realisierung solcher Projekte. Zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf von Minderungszertifikaten stellen daher eine wesent-liche Voraussetzung für die Implementierung dieses Projekts dar.
Die positiven Effekte des Projekts gehen weit über die Einspeisung von Öko-Strom in das lokale Netzwerk hinaus: durch die Installation der An-lagen wird gleichzeitig die Elektrifizierung ländlicher Gebiete und damit ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der Region gefördert. Darüber hinaus entspricht die Förderung erneuerbarer Energien, wie z.B. Wind-kraft, einer expliziten Zielvorgabe der nationalen Entwicklungspläne, welche das chronische Elektrizitätsmangelproblem zu lösen versuchen.

Nachhaltige Entwicklung
Das Projekt umfasst vielfältige wirtschaftliche, soziale und ökologische Vorteile und Werte: Während der Bauphase sowie für Betrieb und Erhalt der Anlagen wurden zahlreiche Arbeitsplätze geschaffen. Dadurch entstanden zusätzliche Einkommensquellen für die Bewohner dieser Gebiete mit ansonsten geringem Beschäftigungspotenzial.
Dabei profitiert die lokale Gemeinschaft einerseits von der Gelegenheit die eigenen Kenntnisse und Erfahrungen zu erweitern und andererseits von der Möglichkeit den eigenen Lebensunterhalt auf ein höheres und sichereres Einkommen abzustützen. Dies wiederum trägt dazu bei, den Massenexodus in Richtung der urbanen Zentren zu verringern und die damit zusammenhängenden wirtschaftlichen und sozialen Probleme abzumildern.