Mobilität braucht Sicherheit
 
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Die Allianz bietet einen Anreiz für sicherheitsbewusste Motorradfahrer. Kunden, deren Maschine mit ABS ausgerüstet ist, zahlen günstigere Beiträge für die Haftpflichtversicherung ihres Krades.
Allianz Versicherungs-AG
München, 12. April 2005
Eine aktuelle Studie vom Allianz Zentrum für Technik (AZT) zeigt, dass Jahr für Jahr rund zehn Prozent aller Motorradunfälle mit schweren Personenschäden durch eingebaute Antiblockiersysteme (ABS) verhindert oder die Unfallfolgen abgeschwächt werden könnten. Wären alle Motorräder mit ABS ausgestattet, könnten damit jährlich rund 100 getötete Motorradfahrer gerettet werden.
Bei der Allianz Versicherungs-AG erhalten deshalb Motorräder, die mit ABS ausgestattet sind, seit dem 1. April 2005 einen Beitragsnachlass von zehn Prozent in der Kfz-Haftpflichtversicherung. Gleichzeitig fordert die Allianz die Motorradhersteller auf, ABS künftig serienmäßig einzubauen.
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Zwischen 850 und 1.000 Motorradfahrer sterben jährlich
Jährlich verlieren rund 900 Motorradbenutzer durch einen Verkehrsunfall ihr Leben. Während die Zahl der getöteten Pkw-Insassen von 1991 bis 2004 um etwa 52 Prozent gesunken ist, blieb die Zahl der getöteten Motorradfahrer in diesem Beobachtungszeitraum weitgehend unverändert (zwischen 850 und 1.000 getötete Motorradfahrer pro Jahr).
Im Jahr 2004 starben auf deutschen Straßen 860 Motorradfahrer. (Diese Angaben basieren auf vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes Deutschland.)
ABS könnte in 45 Prozent aller Unfälle wirken
Vor diesem Hintergrund hat das Allianz Zentrum für Technik in Ismaning 200 schwere Motorradunfälle genau analysiert. Die AZT Studie zeigt, dass in 45 Prozent aller untersuchten Fälle ABS grundsätzlich wirken könnte. ABS-relevante Gefahrensituationen traten häufig an Kreuzungen und Einmündungen sowie beim Spurwechsel auf.
Die Studie belegt weiter, dass mit ABS rund zehn Prozent der Unfälle tatsächlich vermieden bzw. deren Unfallfolgen abgeschwächt werden können.
"Bezogen auf das Unfallgeschehen in Deutschland bedeutet dies bei einer flächendeckenden Ausrüstung aller Motorräder mit ABS, dass rund 100 getötete Motorradfahrer pro Jahr noch am Leben sein könnten" betont Dieter Anselm, Geschäftsführer vom Allianz Zentrum für Technik.
"Aktuell sind nur etwa fünf Prozent aller zugelassenen Motorräder mit ABS ausgestattet. Das Ziel muss deshalb sein, künftig ABS in allen Motorrädern serienmäßig einzubauen."
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Allianz: Anreiz für sicheres Verhalten
Das Ergebnis der AZT Studie hat die Allianz Versicherungs-AG dazu bewogen, ein Zeichen zu setzen. Seit dem 1. April 2005 gibt die Allianz einen Beitragsnachlass in der Kfz-Haftpflichtversicherung auf alle Motorräder, die mit ABS serienmäßig oder optional ausgerüstet sind.
"Mit dieser Maßnahme unterstützt die Allianz eine Idee des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Anreizsysteme zur Förderung von sicherem Verhalten im Straßenverkehr zu schaffen" erläutert Karl-Walter Gutberlet, Mitglied des Vorstands der Allianz Versicherungs-AG. "Weiterhin wollen wir mit unserer Initiative einen Beitrag leisten zur Halbierung der Zahl der Verkehrstoten, die von der Europäischen Kommission bis zum Jahr 2010 angestrebt wird".
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
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