Mobilität braucht Sicherheit
 
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Neuer Kooperationsvertrag mit sechsjähriger Laufzeit geschlossen.
Allianz Versicherungs-AG
Frankfurt am Main, 13. September 2005
Die Allianz Versicherungs-AG und die Volkswagen Financial Services AG (VWFS AG) haben im Rahmen der diesjährigen Internationalen Automobilmesse (IAA) einen Vertrag unterzeichnet, der die erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit der beiden Partner auf dem Gebiet der Kfz-Versicherung weiter vertieft.
Die neue strategische Kooperation sowie die auf sechs Jahre erheblich verlängerte Laufzeit signalisieren, dass beide Vertragspartner langfristig auf einen gemeinsamen Erfolg setzen.
In verschiedener Hinsicht wird die zukünftige strategische Zusammenarbeit durch den Vertrag neu geordnet. So wird die VWFS AG künftig in das Risiko der von ihr vermittelten Autoversicherungsverträge mit einsteigen und zu diesem Zwecke eine Rückversicherung gründen. Die Allianz Versicherungs-AG bleibt weiterhin als Erstversicherer tätig. Eine Erweiterung der Kooperation auf internationaler Ebene ist ebenfalls vorgesehen.
Illustratives Bild
Spezifische Versicherungslösungen für VW-Kunden
Gemeinsames Ziel der beiden Partner ist es, durch eine künftig noch stärker an den Bedürfnissen der Kunden - sowie der Autohäuser des Volkswagenkonzerns orientierte Produkt- und Tarifgestaltung - erfolgreich spezifische Versicherungslösungen anbieten zu können. Dabei sollen auch die verschiedenen über das VW-Händlernetz angebotenen Finanzdienstleistungen und Serviceangebote miteinander kombiniert werden.
"Die Kfz-Versicherung ist ein integraler Bestandteil des Mobilitätskonzepts des Volkswagen Konzerns. Ich begrüße daher die strategische Weiterentwicklung auf diesem Sektor außerordentlich", betont Hans Dieter Pötsch, Aufsichtsratsvorsitzender der VWFSAG und Vorstand des Volkswagen Konzerns.
Genaue Kenntnis von Fahrzeugen und Kunden
Die Vertragspartner haben sich darauf geeinigt, dass die VWFS AG mit der Gründung einer Rückversicherung - angestrebt zum 1. Januar 2006 - Teile des Geschäfts und darüber hinaus in mehreren Stufen im Verlauf der nächsten Jahre die Kraftfahrt-Haftpflicht-Schaden-Bearbeitung übernehmen wird.
Die Allianz Versicherungs-AG und die VWFS AG werden gemeinsam auf der Grundlage der beim Volkswagen Konzern vorhandenen Daten und Kenntnisse über die Käufer von VW-Neufahrzeugen - sowie über die von diesen gewählten Modelle und Ausstattungsvarianten konzernspezifische Modifikationen der Tarifierungsmerkmale - sowie Kfz-Versicherungsprodukte für die Fahrer der Volkswagen Konzernmarken entwickeln.
Gemeinsames Ziel: Steigerung der durch den VVD vermittelten Versicherungsverträge
Den Hintergrund für die strategische Weiterentwicklung der Kooperation bilden die folgenden Entwicklungen in der Automobilwirtschaft: Sowohl Hersteller als auch Autohandel generieren aus ihrem Kerngeschäft, dem Fahrzeugverkauf, immer geringere Erträge.
Deshalb forcieren insbesondere die Autohersteller und die mit ihnen verbundenen Marken-Autobanken verstärkt das Geschäft mit Finanzierungen, Leasing und Autoversicherung. Besonderes Potenzial sehen dabei VWFS AG und die Allianz in der Vermittlung der Kfz-Versicherung im Autohaus: Während VW heute bereits bei 60 Prozent der an Einzelkunden verkauften Fahrzeuge die Finanzierung übernimmt, liegt der Anteil der über den VVD (Volkswagen-Versicherungsdienst) versicherten Autos jedoch lediglich bei 27 Prozent.
"Wir wissen, dass der Kunde beim Autokauf verstärkt Finanzdienstleistungen und damit auch Versicherungen nachfragt. Wir freuen uns deshalb, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der VWFSAG weiter intensivieren können", sagt K.-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG.
 
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Kontakt für Presse
Christian Weishuber
Allianz Versicherungs-AG
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