Autodiebstahl: Aus deutschen Landen ...
Auch auf dem Markt für gestohlene Fahrzeuge bestimmt die Nachfrage das Geschäft: Da in Osteuropa und über Internet-Tauschbörsen bevorzugt günstige Autoteile nachgefragt werden, gehen Kriminelle dazu über, gestohlene Fahrzeuge nicht im Ganzen, sondern zerlegt und als Schrott deklariert zu verschieben.
Allianz Versicherungs-AG
5. Oktober 2006
5. Oktober 2006
Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV)meldet, gelangen auf diese Weise hochwertige Teile wie Navigationssysteme, aber auch ganz normale Autoteile wie Türen, Scheinwerfer oder Sitze als Hehlerware wieder in den Handel. Für Diebe & Co. ist dieses Vorgehen besonders attraktiv, weil es weniger Risiken birgt als die Verschiebung vollständiger Fahrzeuge.
Der GDV rät Kunden bei "Schnäppchen" im Internet zur Vorsicht, insbesondere dann, wenn der Verkäufer in Osteuropa sitzt. Den Herstellern empfiehlt er, den Handel zumindest zu erschweren. Sie sollten Navigations- und andere elektronische Geräte mit einem auslesbaren Chip bestücken, der neben einer Seriennummerauch Angaben zum Fahrzeug enthält.