Mobilität braucht Sicherheit
 
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forsa-Umfrage im Auftrag der Allianz Versicherungs-AG: Große Weihnachtsbäume sind gefragt/Auto als meist gewähltes Transportmittel/Welche Versicherung zahlt im Schadenfall/Tipps zum Transport
Allianz Versicherungs-AG
München, 28. November 2007
Große Weihnachtsbäume sind gefragt...
... so eine aktuelle, repräsentative forsa-Umfrage. Mehr als die Hälfte der in Deutschland verkauften Christbäume ist demnach zwischen 1,40 und 2 Metern groß. Immerhin jeder Fünfte stellt sich einen Baum mit bis zu 2,60 Metern ins Wohnzimmer. Insgesamt wurden 2006 laut dem Hauptverband der Deutschen Holzindustrie 28 Millionen Stück verkauft. Dabei stellt sich alljährlich die Frage: Wie schafft man das sperrige Grün sicher nach Haus?
Das Auto ist das meist gewählte Transportmittel
Laut der im November 2007 durchgeführten Allianz-Umfrage transportieren 58 Prozent der Befragten den Weihnachtsbaum im oder auf dem Auto. Nur acht Prozent befördern ihn mit einem Anhänger oder einer anderen Spezialvorrichtung. Wer aber den Baum im oder auf dem Auto irgendwie verstaut, riskiert nicht nur den Verstoß gegen Verkehrsregeln, sondern kann auch sich und andere gefährden. Fällt der Gegenstand vom Dach, sind andere Verkehrsteilnehmer möglicherweise in Gefahr. Zwar ist dies laut der aktuellen Umfrage nur einem Prozent der Deutschen bisher passiert, aber absolut gesehen handelt es sich dabei um immerhin einige Tausend heruntergefallene Bäume, die den Straßenverkehr behindert haben.
Welche Versicherung zahlt im Schadenfall?
Das kann teuer werden. Bei unzureichender Sicherung der Ladung wird ein Verwarngeld von bis zu 35 Euro fällig. Bei Gefährdung von Verkehrsteilnehmern steht sogar ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro plus drei Punkte in Flensburg an. Sicher vor Bußgeldern ist, wer seinen Baum zu Fuß nach Hause bringt. Immerhin 15 Prozent der Befragten wählen diese Variante. Doch auch hier bleibt es nicht aus, dass parkende Autos Kratzer abbekommen oder Fußgänger verletzt werden. In diesem Fall springt die Privat-Haftpflichtversicherung ein.
„Wird der Weihnachtsbaum mit dem Auto transportiert und kommt ein Dritter zu Schaden, tritt die Kfz-Haftpflichtversicherung auch dann ein, wenn sich der Schaden während der Fahrt mit dem Auto oder unmittelbar beim Be- oder Entladen des Weihnachtsbaums ereignet“, erläutert Dr. Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG.
Einen Grenzfall stellen die Transportwege zum Fahrzeug, wie auch vom Fahrzeug zum Bestimmungsort dar. Wer zahlt? Kfz-Haftpflicht oder Privat-Haftpflicht? Nicht immer steht eindeutig fest, welcher Versicherer für den Schaden eintreten muss. „Um beim Transport komplett gegen mögliche Ansprüche von geschädigten Dritten abgesichert zu sein, ist es wichtig, neben der obligatorischen KFZ-Haftpflichtversicherung auch eine Privat-Haftpflichtversicherung abzuschließen“, empfiehlt deshalb Gutberlet.
Illustratives Bild
Frohe Weihnachten
Trotzdem gibt es wenig Grund, sich die Vorweihnachtszeit durch den Transport des Christbaums verderben zu lassen. Den meisten Bundesbürgern, nämlich 88 Prozent, ist beim Weihnachtsbaum-Transport noch nie etwas passiert. Und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, der macht es wie bereits sechs Prozent der Deutschen und lässt sich das gute Stück am besten direkt ins Wohnzimmer liefern.
Tipps zum sicheren Transport von Weihnachtsbäumen
  • Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist die Ladung so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen kann.
  • Außerdem darf durch die Beladung des Fahrzeugs weder die Sicht noch die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs beeinträchtigt werden.
  • Kennzeichen, Scheinwerfer, Blinker und Rückleuchten dürfen nicht verdeckt werden.
  • Schlecht erkennbare Gegenstände dürfen seitlich nicht über die Fahrzeugbreite hinausragen.
  • Wenn der Platz im Fahrzeuginnenraum für den Transport nicht ausreicht, ist es besser, einen Dachträger zu nutzen, ggf. auch zu leihen. Auch darauf muss der Baum sicher befestigt werden. Dünne Schnüre reichen hierzu in der Regel nicht aus.
  • Da durch den Fahrtwind beträchtliche Kräfte auf die Dachladung wirken, ist zusätzlich eine vorsichtige Fahrweise ratsam.
  • Sofern der Weihnachtsbaum mehr als einen Meter über das Heck hinausragt, muss ein rotes Warntuch am Stammende angebracht sein.
 
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Kontakt für Presse
Corinna Hartmann
Allianz Versicherungs-AG
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